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Steckbrief:

Lage:

  • Kalkbreitestrasse 2, 8003 Zürich, Schweiz

Organisationsform:

  • Genossenschaft (mit 14 Vollzeitstellen)
  • Anzahl Mitglieder Genossenschaft: 2.028

Gesamte Nutzfläche in qm:

  • ca. 7.500 m²

Architektur:

  • Müller Sigrist Architekten

Wohnen:

  • rd. 250 Bewohner*innen
  • 97 Wohnungen
  • 2.500 m² Wohnfläche
  • Sonderwohnformen: Clusterwohnungen, Großhaushalt
  • 29,3 m² pro Person
  • Augenmerk auf Wohnen im Alter, Wohnen & Arbeiten

Gewerbe:

  • Fläche: rd. 4.500 m²
  • Anzahl Betriebe: ca. 30
  • Branchen: Kultur, Gastronomie, Verkauf, Dienstleistung, Gesundheit, NGO, Kinderbetreuung, Pension

Gemeinschaftsflächen, Ressourcen teilen:

  • Caféteria, Eingangsbereich, Waschsalon, Multifunktionsraum, Flexräume, Werkstatt
  • 600 m²

Räume zum Mieten:

  • Meetingräume, Veloräume, Autoparkplatz, Terrassenküche, Sauna, Gemeinschaftsbüro, Wohn- und Arbeitsjoker, Musik-Übungsraum, Kühlraum

 

Sonstige Nutzungen:

  • Außenräume: tagsüber öffentlicher Innenhof, Kinderspielplatz, Dachgärten, Terrassen

Kalkbreite

Ein neues Stück Stadt

Projekt

Mit dem Neubau an der Kalkbreite in Zürich will die Genossenschaft Kalkbreite neue Formen des gemeinschaftlichen Wohnen und Arbeiten mit höchsten ökologischen und sozialen Anforderungen verbinden.
Das Projekt umschließt ein Straßenbahndepot und verwandelt einen kaum genutzten Ort in eine vielschichtige Stadt in der Stadt. Der Wohn- und Gewerbebau wurde von Anfang an gemeinsam mit dem Quartier entwickelt. Durch den Partizipationsprozess entsteht eine starke Identifikation mit dem Projekt.
Ein ungewöhnlich dichtes urbanes Angebot steht den Bewohner*innen zur Verfügung, unter anderem ein Programmkino, ein Restaurant und ein kleines Blumengeschäft. Die Kalkbreite verfolgt eine nachhaltige Lebensweise und erfüllt die Kriterien der 2.000-Watt-Gesellschaft.

Zeitleiste

Die Kalki beweist, dass wer teilt, viel besitzt. Das ist gelebte Nachhaltigkeit.

Stefan Salzmann, Bewohner der Kalkbreite

Gelerntes

  • Ein entsprechender Anteil der Wohnungen ist subventioniert und wird über Gewerbeeinheiten in den unteren Geschossen und einen Solidaritätsfonds querfinanziert (–> bezahlbarer Wohnraum, Wohnraum vor den freien Marktkräften schützen).
  • Modell der Hyperlokalisierung: gleichmäßige Verteilung von Solidarität und bürgerlicher Verantwortung innerhalb der Gemeinschaften auf Ebenen des Wohnblocks.